Alles Gute, Matze!

 

Nun geht er also. In die große, weite Welt. Einfach so. Hat nur einen Zettel in die Küche gelegt, auf dem er schreibt, wir mögen es doch verstehen und keineswegs böse sein.

 

Und wie könnten wir ihm böse sein, wo es doch sportlich für ihn der richtige Schritt ist, wo er doch zu seiner Jungendliebe wechseln kann und vor allem wo er doch immer alles für den SC getan hat.

 

Natürlich war es klar, dass er uns irgendwann zurücklässt, dass er nicht ewig bei uns bleiben wird. Aber nun ist der Tag da und es ging doch alles furchtbar schnell. Nun werden wir ihm nicht einmal mehr zum Gewinn des WM-Titels gratulieren, ihn dafür und für sein erstes Länderspiel feiern können.

 

Was bleibt sind Erinnerungen. Erinnerungen an das größte Talent, das die Fußballschule je hervorbrachte. Erinnerungen an die erste Einwechslung gegen Augsburg und das 1:0 wenige Minuten später vor der Süd. Erinnerungen an das erste Spiel als Innenverteidiger, eigentlich aus der Not geboren, in Gladbach. Erinnerungen daran, dass Du auch als Stammspieler der Bundesligamannschaft im A-Jugend-Pokalfinale noch mit den alten Kumpels das Ding gewannst. Erinnerungen daran wie Du besser und besser wurdest und es irgendwann nur noch eine Frage der Zeit war, wann für Dich Dein nächster Schritt kommt.

 

Nun ist er da, der nächste Schritt. Der BVB bekommt einen tollen Spieler und vor allem einen wunderbaren, zurückhaltenden Menschen.

 

Alles Gute, Matze! Und denk dran: Wir werden Dir Dein Zimmer bei uns jederzeit freihalten.

 

 

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